Es ist wieder einmal so weit: Die professionellen Abgesänge auf die USA haben Hochkonjunktur. Auf YouTube und in den akademischen Echokammern überschlagen sich „Experten“ wie Prof. Jiang Xueqin mit apokalyptischen Vorhersagen. Sein jüngstes Narrativ? Das amerikanische Imperium werde 2026 kollabieren, und der Iran-Konflikt werde die USA endgültig in den geopolitischen Untergang ziehen.
Schachmatt in Teheran: Warum Amerikas Kritiker schon wieder falsch liegen
Side-Note: Ich mag Onkel Jiang und stimme ihm in allen anderen Themen zu. Hier jedoch liegt er falsch.
Es ist eine schöne, fast schon romantische Vorstellung für alle, die dem Anti-Amerikanismus frönen. Doch sie hat einen massiven Fehler: Sie ignoriert die nackte Realität und die kalte, harte Mathematik des Krieges. Wer behauptet, Amerika habe sich im Iran überhoben, verwechselt akademisches Wunschdenken mit strategischer Brillanz.
Schauen wir uns doch einmal die tatsächlichen Fakten an – abseits des antiamerikanischen Wunschkonzerts. Die aktuellen Daten zur Startflugbahn iranischer ballistischer Raketen zeichnen ein Bild, das nicht nach einem amerikanischen Untergang, sondern nach einer absoluten Demontage der iranischen Offensivkapazitäten aussieht. Am 28. Februar feuerte der Iran noch 350 Raketen ab. Bereits am 3. März, nur wenige Tage später, ist diese Zahl auf mickrige 50 eingebrochen. Das ist ein beispielloser, exponentieller Verfall. Die Projektionen zeigen gnadenlos: Bis zum 9. oder 10. März wird die Zahl der iranischen Raketenstarts bei praktisch null liegen.
Das ist kein US-Kollaps. Das ist die chirurgische Kastration einer regionalen Militärmacht in Echtzeit.
Das bringt uns zu einem Fakt, den Leute wie Prof. Jiang gerne unter den Teppich kehren: Der Iran wird in Kürze schlichtweg keine Waffen mehr haben. Die Vorräte brennen schneller ab, als die Mullahs beten können. Und was noch viel entscheidender ist: Jeder – absolut jeder -, der auch nur mit dem Gedanken spielt, den Iran jetzt noch zu beliefern, ist done. Erledigt. Finanziell, politisch und militärisch isoliert. Die USA haben ein unmissverständliches Exempel statuiert. Die Lieferketten sind abgeschnürt, mögliche Verbündete Teherans sind durch Sanktionen gelähmt oder militärisch abgeschreckt. Niemand wird für einen sinkenden Kahn Kopf und Kragen riskieren.
Die Amerikaner haben hier wieder einmal sehr intelligent Schach gespielt. Während die Kritiker noch über „imperiale Überdehnung“ und „Kollaps“ schwadronieren, hat Washington die Spielregeln im Nahen Osten neu geschrieben. Man hat den Iran seine Munition verfeuern lassen, die Infrastruktur gezielt neutralisiert und gleichzeitig eine eiserne Kuppel der Abschreckung über mögliche Waffenlieferanten gestülpt.
Am Ende des Tages bleibt eine unbequeme Wahrheit für all die Untergangspropheten: Das amerikanische Imperium mag vielleicht nicht perfekt sein, aber wer glaubt, dass Washington sich von Teheran in die Knie zwingen lässt, der hat das Spiel nicht verstanden. Prof. Jiang und seine Anhänger mögen 2026 den amerikanischen Untergang herbeireden – doch die einzigen, die gerade rasant auf den Nullpunkt zusteuern, sind die ballistischen Kapazitäten des Iran.
Amerika spielt Schach. Und der Rest der Welt schaut zu, wie das Brett abgeräumt wird.
Wenn Onkel Jiang glaubt, dass die USA nicht für die AI-Dronen-Kriege im Jahr 2026 bereit sind, hat er wohl verschlafen, wer diese neue Ära gestartet hat.
Wenn er es weiss und auch Millionen andere, ja dann wissens auch die in den USA 😂😂😂