Ich habe keine Zeit und auch keine Lust den Artikel von 20min hier erneut durchzukauen. Zusammengefasst: “Alles nur im Internet. Sollen Grass anfassen gehen.” – bei Andrew Tate (der auch im Internet agiert) ist dann Staatskrise angesagt.
Die Kommentatoren scheinen alle irgendwie degenerierte Boomer zu sein und verstehen nicht, was abgeht, deshalb hier ein Beispiel was die Gen-Z Männer so konsumieren
(Vor 10 Stunden hochgeladen, Zeitpunkt des Aritkels)

Natürlich sind diese Videos Propaganda. Nebst, dass damit rechte Wähler gefarmt werden, melkt die russische Armee die Moral der Ukrainer.
Smart.
20Min Boomer-Kommentare vs. Gen-Z Blackpill
1. Hypergamie (Hypergamy)
Bedeutung im Jargon: Die Annahme, dass Frauen von Natur aus immer “nach oben” daten wollen (in Bezug auf Status, Geld und Aussehen) und sich niemals mit einem durchschnittlichen Mann zufriedenstellen, wenn sie eine bessere Option haben. In den Kommentaren & im Artikel: Aus Blackpill-Sicht ist der Artikel ein Beweis für die Folgen der Hypergamie. Die Gen-Z-Männer spüren, dass sie auf dem modernen Dating-Markt aussortiert werden. Kommentatoren wie FreddyFaulig beschreiben exakt dieses Phänomen: “Stellen selber die Anforderung an einen Mann, dass dieser 10.000 und mehr im Monat verdienen muss, sie selbst aber Teilzeit und viel Freizeit haben kann”. Die Blackpill-Theorie würde sagen: Weil Frauen durch Dating-Apps hypergame Ansprüche entwickelt haben, reagieren die frustrierten jungen Männer (die 31 % aus der Studie) mit der trotzigen Rückbesinnung auf Gehorsam und traditionelle Rollen.
2. Chad
Bedeutung im Jargon: Das genetische Alpha-Männchen. Die obersten 20 % der Männer, denen die Frauen aufgrund ihres Aussehens und ihrer dominanten Ausstrahlung zufliegen. In den Kommentaren: Wenn Kommentatorinnen wie butterblüemli schreiben, dass Frauen einen “ungezähmten Tiger” suchen, lesen Blackpiller hier das Verlangen nach einem Chad. Aus Blackpill-Sicht würden die Frauen, die sich in den Kommentaren am lautesten über “Gehorsam” aufregen, einem echten Chad diese Dominanz sofort und freiwillig zugestehen – sie wollen sich nur nicht einem durchschnittlichen Mann unterordnen.
3. Halo Effect (Halo-Effekt)
Bedeutung im Jargon: Ein tatsächlicher psychologischer Bias, bei dem Menschen von einer positiven Eigenschaft (z. B. gutes Aussehen) automatisch auf andere positive Eigenschaften (z. B. Charakter) schliessen. In den Kommentaren: Dieser Effekt erklärt für Blackpiller die Doppelmoral im Dating. Wenn ein attraktiver Chad in der Beziehung das Sagen haben will, wird das von Frauen als “männlich und beschützend” wahrgenommen (Halo Effect). Wenn jedoch ein durchschnittlicher Mann der Gen Z dasselbe fordert, hagelt es in den Kommentaren Begriffe wie “toxisch”, “Steinzeit” oder “krankhafte Einstellung” (wie bei Kommentatorin snake93).
4. Beta & Betamaxxing
Bedeutung im Jargon: Der Beta ist der durchschnittliche Mann, der sexuell nicht primär begehrt wird, sondern als “Versorger” dient und in der Freundschaftszone gehalten wird. Dies ist eine Überlebensstrategie: Dadurch sichert sich das Weibchen das Überleben ihrer Kindern (und des Alphas). Betamaxxing bedeutet, dass dieser Mann versucht, seine Chancen zu maximieren, indem er Geld verdient, den Haushalt macht oder sich besonders brav und anpassungsfähig zeigt. In den Kommentaren: Kommentatoren wie Expat11 (“ich verdiene das Geld und meine Freundin tut alles zu Hause”) oder Ignaz-Hugo (“Mein Frauchen möchte auch das ich Brav bin!”) sind klassische Beispiele für Betamaxxing. Sie nutzen finanzielle Absicherung oder extreme Anpassung, um eine Partnerin zu halten. Die Blackpill-Community würde sie belächeln, da sie glauben, diese Männer würden nur aus Bequemlichkeit geliebt, nicht aus echtem Begehren: Die Frau findet den Mann nicht attraktiv = Totes Schlafzimmer (Dead Bed Room).
5. Oofy Doofy
Bedeutung im Jargon: Ein Sonderfall des Betas. Ein Mann, der optisch eher unattraktiv oder ungeschickt ist, aber als harmlos, lieb und oft als “Kumpeltyp” wahrgenommen wird, der alles für seine Partnerin tut. In den Kommentaren: Männer, die in der Kommentarspalte stolz verkünden, dass sie Zuhause unter dem Pantoffel stehen (“Mein Frauchen möchte auch das ich Brav bin” oder die Erwähnung der Rossignol-Pantoffeln von gloria_victoria), bedienen das Klischee des Oofy Doofy. Sie ordnen sich komplett unter, um Konflikte zu vermeiden.
6. Chud
Bedeutung im Jargon: Ursprünglich ein abfälliger Begriff für Rechte/Konservative. In diesen Subkulturen bezeichnet es oft einen unattraktiven, wütenden Mann aus der Unterschicht oder der Provinz, der stur an traditionellen Werten festhält, aber nicht die Qualitäten eines “Chads” besitzt, um diese Rollen auch attraktiv auszufüllen. In den Kommentaren: Die Kommentarspalte ist voll von diesen Archetypen. Kommentatoren wie WaldiWaldemar, PeerMalmquist oder typischpatriot, die sofort Ausländer (“Musselkultur”), die SP, Feministen oder “Gender Wahnsinn” für das Dating-Verhalten von Frauen verantwortlich machen, passen in dieses Profil. Sie fordern eine traditionelle Frau, sind aber verbittert, weil die Realität ihren Vorstellungen nicht entspricht.
7. Virtue Signaling
Bedeutung im Jargon: Das Zurschaustellen moralisch vermeintlich einwandfreier Ansichten, meist um soziale Bestätigung (oder im Kontext von Männern: weibliche Aufmerksamkeit) zu bekommen. In den Kommentaren: Männliche Kommentatoren wie PulverToastMann (“Das ist ein Männer Problem… Ich könnte im strahl…”), Philantrop666 oder LinksRechtsIstEgal, die sich vehement auf die Seite der Frauen stellen und den Feminismus verteidigen, werden im Blackpill-Jargon oft der Kategorie “Virtue Signaling” (oder “White Knighting”) zugeordnet. Blackpiller werfen ihnen vor, sie würden diese Meinungen nur posten, um als die “Guten” dazustehen und sich heimlich Pluspunkte bei Frauen zu erhoffen.
8. AF/BB (Alpha Fucks / Beta Bucks)
Bedeutung im Jargon: Die These, dass Frauen in ihren jungen, fruchtbarsten Jahren aufregende, dominante und gutaussehende Männer daten (“Alpha Fucks”). Wenn sie älter werden und an Attraktivität verlieren, suchen sie sich einen verlässlichen, braven Versorger (“Beta Bucks”), um eine Familie zu gründen und finanzielle Sicherheit zu haben. In den Kommentaren: Der Kommentator Laubsänger bringt dieses Konzept absolut auf den Punkt: “Zuerst suchen die ledigen Frauen nach einem ungezähmten Tiger und wollen ihn dann domestizieren und einen zahmen Hauskater aus ihm machen.” Aus Blackpill-Sicht ist das die klassische Beschreibung der Dualität weiblicher Partnerwahl (Dual Mating Strategy – Feministic Dating Strategy). Die Gen-Z-Männer in der Studie wehren sich laut dieser Theorie genau gegen dieses Schicksal: Sie wollen nicht der “Beta Bucks”-Notnagel sein, der am Ende die Rechnungen zahlt, aber keinen Respekt (bzw. “Gehorsam”) bekommt.
9. Cope / Copium
Bedeutung im Jargon: “To cope” bedeutet, eine Realität psychologisch zu bewältigen (Bewältigungsmechanismus). Im Blackpill-Jargon ist ein “Cope” eine Ausrede oder eine Wahnvorstellung, die sich Menschen einreden, um die harte, deprimierende Realität des Dating-Marktes (dass Aussehen und Genetik alles bestimmen) nicht akzeptieren zu müssen. In den Kommentaren: Die Blackpill-Community würde viele Kommentare als reines “Coping” bezeichnen.
- Männliches Coping: Wenn Männer wie Pedro_zurigo sagen: “Das war tausende von Jahren der Standard und gut so, wieso jetzt davon abweichen?”, ist das ein Cope. Sie sehnen sich nach dem Mittelalter zurück, weil sie im freien, modernen Dating-Markt nicht konkurrenzfähig sind.
- Weibliches Coping: Wenn Frauen wie Schneewittchen2.0 schreiben: “Ich gehorche gerne ab und an mal. Drehe den Spiess aber zwischendurch auch mal um.” – das würde als Ausrede abgetan werden, um das eigene Bedürfnis nach einem dominanten “Chad” in ein emanzipiertes Licht zu rücken (auch “Pick Me” genannt).
10. Pareto-Prinzip (Die 80/20 Regel) & The Male Loneliness Epidemic
Bedeutung im Jargon: Die Annahme, dass durch Dating-Apps wie Tinder die obersten 20 % der Männer (die Chads) Zugang zu 80 % der Frauen haben. Die restlichen 80 % der Männer (Durchschnitt oder darunter) kämpfen um die restlichen 20 % der Frauen – oder gehen ganz leer aus. Das führt zur “Male Loneliness Epidemic” (Epidemie der männlichen Einsamkeit). Im Artikel & in den Kommentaren: Der Artikel erwähnt, dass Fachleute “veränderte Dating-Dynamiken” für die Radikalisierung der Gen Z verantwortlich machen. Der Kommentator Malimo nennt das Kind beim Namen: “Erklärt auch zum Teil die Incel Bewegung und die ‘men lonelyness epidemic’.” Die Blackpill-Theorie besagt: Weil durchschnittliche Gen-Z-Männer online komplett unsichtbar für Frauen sind, stauen sich Wut und Frustration an, was sich in Forderungen nach traditioneller Unterwerfung äussert.
11. The Wall (Die Mauer) / Epiphany Phase
Bedeutung im Jargon: “The Wall” beschreibt den Zeitpunkt (meist um das 30. Lebensjahr), an dem die sexuelle Marktwert-Kurve einer Frau angeblich rapide abfällt, weil ihre Jugendlichkeit und Fruchtbarkeit nachlassen. In der “Epiphany Phase” (Phase der Erleuchtung) realisiert sie das und sucht verzweifelt nach einem “Beta”-Versorger. In den Kommentaren: Es gibt einen ständigen Schlagabtausch darüber, wer am Ende einsam stirbt. Silversurfer84 schreibt: “Da werden diese Männer schön einsam und allein alt werden.” Eine Blackpill-Antwort darauf wäre, dass der Mann mit Geld und Status im Alter im Wert steigt, während die Karrierefrauen (die von 41 % der Gen-Z-Männer laut Artikel attraktiv gefunden werden) an die “Mauer” krachen und mit Katzen (“Cat Lady”) enden, weil sie den Hals nicht voll genug kriegen konnten.
12. Bluepill vs. Redpill vs. Blackpill (Das Erwachen)
Bedeutung im Jargon: * Bluepill: Man glaubt an die Mainstream-Illusion (Liebe, Charakter zählt, Gleichberechtigung funktioniert, Disney-Romantik).
- Redpill: Man erkennt die “Wahrheit” (Frauen sind hypergam), versucht aber, das System zu hacken (ins Fitnessstudio gehen, reich werden, Alpha-Verhalten lernen, z. B. durch Andrew Tate).
- Blackpill: Man gibt auf. Genetik ist alles, das System ist kaputt, Selbstoptimierung bringt nichts. In den Kommentaren: Die Kommentatoren, die auf Respekt und Kommunikation pochen (z. B. Wieso_nicht: “Eine Beziehung… funktioniert jedoch nicht durch Gehorsam, sondern durch gegenseitigen Respekt”), sind klassische Bluepiller. Kommentatoren, die Andrew Tate verteidigen oder “toxische” Männlichkeitsbilder fordern (im Artikel: “43 Prozent der jungen Männer finden, Männer sollten körperlich hart sein”), sind auf dem Redpill-Trip. Die Blackpiller würden die gesamte Kommentarspalte lesen, zynisch lachen und sagen: “Es ist ohnehin vorbei. Weder der Bluepill-Respekt noch der Redpill-Gehorsam retten einen unattraktiven Mann.”
13. Die “Racepill” (Kultureller/Ethnischer Determinismus)
Bedeutung im Jargon: Ein Teilbereich der Blackpill, der besagt, dass ethnische Zugehörigkeit und kultureller Hintergrund den Wert auf dem Dating-Markt und das Geschlechterverhalten massgeblich bestimmen (Stichwort: JBW – “Just Be White”). In den Kommentaren: Ein gigantischer Teil der 20-Minuten-Leserschaft schiebt die Studienergebnisse auf Zuwanderer (WaldiWaldemar mit “Musselimport”, MariaKleiner mit “Kevin vs. Ali”). Obwohl die Studie international ist und die Schweiz gar nicht dabei war, wird hier der kulturelle Aspekt hervorgehoben. In der Manosphere wird oft diskutiert, dass westliche Männer durch Feminismus verweichlicht wurden (“Bluepill”), während Männer aus patriarchalen Kulturen instinktiv “Redpill”-Werte (Dominanz, Gehorsam) leben und damit (paradoxerweise, laut Manosphere) bei Frauen oft erfolgreicher seien, weil sie den “ungezähmten Tiger” verkörpern.
Fazit, Persönliche Meinung
Die angebliche “Lösung” durch Zwang und Abhängigkeit
Nehmen wir für einen Moment an, die Theorien der Blackpill-Community entsprächen der Wahrheit. Selbst dann bestünde ihr einziger gesellschaftlicher Lösungsansatz darin, individuelle Freiheiten drastisch einzuschränken – und zwar primär die der Frauen. Die Idee dahinter: Entzieht man Frauen den Zugang zu Bildung, finanziellem Wohlstand und politischer Macht, wird die sogenannte Hypergamie unterbunden, da Frauen wieder in die absolute wirtschaftliche Abhängigkeit des Mannes gezwungen werden.
Hier stellt sich jedoch unweigerlich die Frage: Möchte ein Mann wirklich eine Partnerin, die ihn im Grunde ihres Herzens verachtet und nur aus reiner Existenznot bei ihm bleibt? Eine solche Beziehungsdynamik basiert auf Zwang, nicht auf Zuneigung. Dead Bed Room ist hier plötzlich egal?
Randnotiz zur Demografie: Ein solcher Entzug von Frauenrechten würde theoretisch tatsächlich die Geburtenraten in die Höhe treiben. In der Blackpill-Szene wird oft behauptet, dass die politischen Eliten dies jedoch absichtlich verhindern wollen. Historisch gesehen gab es solche staatlichen Zwänge bereits: Im antiken China (während der Han-Dynastie) wurde das Problem niedriger Geburtenraten beispielsweise gelöst, indem die Kopfsteuer für unverheiratete und kinderlose Frauen verfünffacht wurde.
Der passive Widerstand: LDAR (“Lay Down and Rot”)
Die zweite “Lösung”, die aus der Blackpill-Ecke propagiert wird, ist das Konzept des LDAR (Lay Down and Rot – “Leg dich hin und verrotte”). Offiziell wird dies mit einem fatalistischen, genetischen Determinismus begründet: Da man ohnehin keine Chance auf dem Dating-Markt habe, ergebe man sich einfach seinem Schicksal.
Inoffiziell fungiert LDAR jedoch als eine Art passiver Systemstreik, der den Staat zum Handeln zwingen soll. Die Logik dahinter basiert auf den biologischen Unterschieden beim Protestpotenzial:
- Der weibliche Streik: Frauen können effektiv protestieren, indem sie sich weigern, Kinder zu bekommen.
- Das männliche Dilemma: Männer können auf diese Weise nicht streiken. Rein reproduktiv würden 5 % der Männer ausreichen, um die Fortpflanzung aufrechtzuerhalten. Die restlichen 95 % der Männer würden dieses System und die daraus entstehenden Kinder dann unfreiwillig über ihre Steuern subventionieren.
Rückzug aus der Gesellschaft und rassistische Theorien
Durch LDAR entziehen sich diese Männer der Gesellschaft komplett. Sie verweigern die Leistung, zahlen keine Steuern mehr und klinken sich aus dem gesellschaftlichen Vertrag aus.
Zuwanderung macht diesen Männern gemäss ihrer eigenen Ideologie ebenfalls keine Angst, da alle wirtschaftlich starken (von ihnen als “nützlich” definierten) Länder ohnehin mit negativen Geburtenraten kämpfen. Zudem greift hier die rassistisch motivierte JBW-Theorie (“Just Be White”). Sie gehen davon aus, dass Länder mit hohen Geburtenraten mehrheitlich nicht-weiss sind. In ihrer Logik sind diese Einwanderer für weisse Frauen auf dem Dating-Markt ohnehin uninteressant, weshalb sie darin keine Konkurrenz sehen.